Altersarmut: Das Schlimmste kommt zum Schluss

Immer mehr ältere Menschen werden mit Armut konfrontiert: Das Leben dieser Menschen gestaltet sich oft trist und einsam, finanzielle Sorgen überschatten alles. Über ein schon jetzt akutes und sogar noch größer werdendes Problem.

„Mal ins Café gehen, so wie früher. Geht nicht“, erzählt die Frührentnerin Cornelia Kneißler (54). Wer monatlich weniger als 969 Euro in der Tasche hat, gilt in Deutschland als arm. Kneißler gilt somit als arm und lebt alles andere als ein erfüllendes Leben. Oftmals reicht das Geld nicht mal bis zur Monatsmitte, daraus ergeben sich zahlreiche Einschnitte im Alltag. Für Lebensmittel, Putzmittel und Kleidung sind fast keine Mittel vorhanden. Weil Kneißler im kleinen niedersächsischen Dorf Strücken wohnt, ist sie auf ihr marodes Auto angewiesen, das mit teurem Sprit versorgt werden will. Busse fahren in dieser Gegend nämlich so gut wie kaum.

So wie Cornelia Kneißler geht es immer mehr älteren Menschen. Neueste Zahlen der Bundesregierung belegen: Die Altersarmuts-Risikoquote ist seit 2005 von 11 auf 14,6 Prozent gestiegen und sie wird in den kommenden Jahren vermutlich noch weiter steigen, schätzen Experten.Weiterlesen »