Über konstruktive Kritik

Huhu, lang ist’s her, dass hier mal exklusiver Content erschien. Ich weiß. Zwischen Studium, Schreiben und Wohnungskram bleibt da meistens wenig Zeit für – für ein kleines Schmankerl reicht es nun aber schon.

Neulich bekam ich eine Lesermail. Ja, ab und zu passiert das tatsächlich, dass die Leser ihre Meinungen nicht über die sozialen Medien, sondern ganz „klassisch“ per Mail verbreiten.

Nun bin ich jemand, der Kritik immer ernst nimmt – ärgerlicherweise oftmals sogar dann, wenn ich weiß, dass sie nicht gerechtfertigt oder nichtssagend ist. (Erwähnte ich schon, dass ich selbst mein größter Kritiker bin? Obendrauf bin ich jemand, der seine Texte vor dem Veröffentlichen und nach dem Veröffentlichen dutzende Male Korrektur liest und sich dann umso mehr ärgert, wenn sich im Nachhinein doch der Fehlerteufel eingeschlichen hat.)

Insofern könnte mir diese sogenannte „konstruktive Kritik“ eines gewissen A. (aus Datenschutzgründen muss ich hier den „Pretty Little Liars“-Decknamen verwenden) im Grunde genommen schnuppe sein. Eigentlich. Stattdessen fühle ich mich wie ein angestachelter „Frasier“, der um jeden Preis wissen will, wie genau denn diese Zeilen gemeint sind. Und ich akzeptiere keine faulen Ausreden! Der Grund, warum ich das hier mache? Nunja, weil der Verfasser der Mail keine Mailadresse zum Antworten angegeben hat – wie kann man nur so unmenschlich sein?!

Hier sinngemäß die zentrale Aussage der Mail*:

„Mir fehlen in letzter Zeit (auch) die guten Quotenanalysen von Herrn Sallhoff.“

*Es fielen auch noch andere Namen darin, auf die ich hier selbstverständlich aber nicht eingehen werde.

Mir schossen also nach dem Lesen der Mail folgende Fragen durch den Kopf:

  1. US-Quoten oder deutsche Quoten?
  2. Bei US-Quoten: Hier habe ich zuletzt öfters mal ausgesetzt, evtl. ist das mit „fehlen“ gemeint?
  3. Oder ist mit „fehlen“ gemeint, dass die Quotenanalysen früher mal gut waren und heute nicht mehr?
  4. Falls Letzteres zutrifft: Wann genau war „früher“?
  5. Was genau soll denn nicht mehr so gut sein, was war damals gut?

So viel zum Thema konstruktive Kritik.

Lieber A., wenn Sie das hier lesen: Melden Sie sich bei mir! Damit ich nachts wieder ruhig schlafen kann.

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